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  • Bei der Energieministerkonferenz haben sich am letzten Freitag alle 16 Bundesländer einstimmig gegen die Pläne von Katherina Reiche gestellt.

    28. Mai 2026

    Informal_meeting_of_energy_ministers_K._Reiche – wikimedia commons

    Alle 16 Bundesländer haben für den Erhalt der Solarförderung für kleine Bürgeranlagen gestimmt – und Reiches Plänen, erneuerbare Energien bis zu zehn Jahre lang abzuschalten, die rote Karte gezeigt. 

    Durch die Bank stoßen Reiches Pläne auf große Skepsis, angefangen von der Blockade der Solarenergie bis zum neuen Heizungsgesetz. Selbst die Bayerische Staatsregierung mit Hubert Aiwanger reiht sich in die Front gegen die Politik von Katherina Reiche ein. Niedersachsens grüner Energieminister Christian Meyer brachte es auf den Punkt: „Wir wollen den Kurs halten – und das ist parteiübergreifend der große Konsens.“ 

    Alle 16 Bundesländer lehnen mit 16:0 Reiches Plan ab, neue Wind- und Solaranlagen bei Netzüberlastung ohne Entschädigung bis zu zehn Jahre lang abschalten zu dürfen („Redispatch-Vorbehalt“).

    Der Krieg im Iran und im Nahen Osten zeigt unsere fossile Verwundbarkeit.  

    Deshalb fordern die 7 bündnisgrünen Energieminister*innen:

    • Netzengpässe durch Digitalisierung, Batteriespeicher und flexible Netzanschlüsse lösen – statt –
    • erneuerbare Energien auszubremsen
    • Sonderausschreibungen für Windenergie, um den Umsetzungsstau abzubauen
    • Ein Gebäudemodernisierungsgesetz mindestens auf GEG-Niveau beim Klimaschutz
    • Endlich Klarheit bei der Kraftwerksstrategie
    • Ein Bekenntnis zum Hochlauf für grünen Wasserstoff, um fossiles Gas und Öl auch in der Industrie schneller zu ersetzen.  

    >> die politisch brisanten Beschlüsse der Energieminister*innenkonferenz 

    Katherina Reiche weiß jetzt, was die Bundesländer wollen – und sie macht trotzdem weiter, als wäre nichts gewesen. Das ist keine Energiepolitik. Das ist Sturheit und Ideologie auf Kosten fast aller.

  • Bild: Baiersbronn Touristik

    … mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

  • Ein Keramikbild aus meiner Werkstatt, das plötzlich die innenpolitische Situation in Deutschland exakt beschreibt.

    Auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden, zur Zusammenarbeit verdammt, aber dennoch nicht in der Lage konstruktive Lösungen zu finden. Die gegenseitige Abneigung scheint unüberwindlich.

    Wie das wohl weitergehen wird …

  • Opferbereitschaft, Kalk, Eisenoxid, Bitumen, 70×100 cm

    Kann man als zeitgenössischer Künstler noch den klassischen Kreuzweg zum Thema machen? In Zeiten der Missbrauchsskandale, der Diskreditierung und Selbstdemontage der Kirche als Institution? Zumal wenn man selbst gar nicht zu denen zählt, die an all das glauben, was von den Kanzeln verkündet wird?

    Leiden, Acryl auf Papier

    Ich denke man kann. Aus dem einfachen Grund, weil die Passion des Jesus von Nazareth nicht nur als Erzählung spannend ist, sondern als Lebensweg exemplarisch widerspiegelt, was uns als Menschen lebenslang beschäftigt und umtreibt. Für welchen Weg wir uns entscheiden, welche Konsequenzen wir dafür zu tragen bereit sind.

    Hass, Acryl und Bitumen auf Papier
    Sterben, Acryl auf Papier


    Was ist die Liebe?
    Folgen wir einem Ideal, einer Überzeugung?
    Wofür würden wir Leiden?
    Wofür wären wir zu Sterben bereit und
    kommt nach dem Tod noch etwas?

    Tod, Bitumen und Graphit auf Papier
  • 10. Mai 2026

    (Bild: gemeinfrei / CC0 )

    Deutschland hat Ressourcen für 2026 aufgebraucht

    Stand: 10.05.2026 • 09:13 Uhr

    Deutschland hat rechnerisch seine Ressourcen für 2026 schon heute verbraucht.
    Global Footprint Network zeigt: Wir nutzen noch immer viel zu viel fossile Brennstoffe – Öl, Gas und Kohle .

    Rein rechnerisch haben wir in Deutschland an diesem Sonntag die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die uns für das ganze Jahr zur Verfügung stehen würden. Den sogenannten Erdüberlastungstag berechnet die Organisation Global Footprint Network jedes Jahr für einzelne Länder und weltweit. Wenn alle Menschen der Erde so viele natürliche Rohstoffe verbrauchen und CO2 ausstoßen würden wie wir Deutschen, wäre die jährliche Biokapazität der Erde bereits jetzt verbraucht.

    Wie sieht dein eigener ökologischer Fußabdruck aus?

    Hier geht’s zum Footprint Calculator


  • „So profitieren die Regionen von Erneuerbaren!”

    Informal_meeting_of_energy_ministers_K._Reiche – wikimedia commons

    Monatelang war diese spannende Studie in den Schubladen von Katherina Reiche verstaubt.

    Die Studie „Die Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ zeigt mit neuen spannenden Daten für alle Städte und Kreise, wie Regionen von den Erneuerbaren profitieren

    Zur Veröffentlichung der Studie gab es vom Wirtschaftsministerium keine Presseinfo, keine Pressekonferenz, keine Präsentation auf der Webseite, nichts.
    Fakten, die Reiche nicht passen, müssen jedoch Verbreitung finden!

    Die beauftragten Wirtschaftsforschungsinstitute IÖW, IW consult und Berlin-Institut haben einen Top-Job gemacht. Ihre Arbeit hat es nicht verdient, monatelang zu verschwinden und dann kommentarlos und ohne jede Würdigung versteckt online gestellt zu werden.

    P.S.: Über 260.000 Menschen haben bereits unseren Aufruf “Rettet die Erneuerbaren” unterschrieben. Bist Du auch dabei?

    Hier unterschreiben

    Quelle: Die Grünen in Europa